Über uns

RST Walddörfer
 
RST Walddörfer

Seit dem 28.Oktober 2005 gibt es die Radsportgruppe im Walddörfer SV. Überwiegend kamen Gründungsmitglieder aus dem Studiobereich des WSV.
Als Studiomitglied kann man auch in der Winterpause in den  Indoorcycling-Kursen trainieren. Als reines Mitglied der Radsportgruppe besteht die Möglichkeiten alle Angebote der Beitragsstufe 1 zu nutzen.

Neben den Trainingsfahrten im Sommer nimmt der RST Walddörfer auch an den örtlichen RTF-Fahrten teil.
Jedes Jahr ist unser größtes Highlight der Teamstart  bei den Cyclassics.

Leiter Radsportgruppe Rolf Ebert
Admin Homepage Radsport Ute Hillig

Um sicher zu stellen das der Trainingsbetrieb in allen Gruppen in etwa gleich und sicher abläuft, wurden folgende Regeln für das RadSportTeam des Walddörfer SV aufgestellt:


Fahrweise

Für das Fahren im Pulk gibt es bestimmte Regeln: Es wird maximal in Doppelreihe gefahren. Das ist nach den bestehenden Verkehrsvorschriften bei Gruppen über 15 Personen erlaubt. Um richtig im „Windschatten“ fahren zu können, kann die rechte Fahrbahn maximal bis zur Mitte (Mittelstreifen bzw. gedachte Linie) genutzt werden. Das gilt auch bei Führungswech-seln. Der Abstand zum Straßenrand sollte max. 80 cm betragen, um so genügend Platz für z.B. überholende Fahrzeuge zu lassen.

 

Streckenprofile

  1. Ebene
    Bei flachem Streckenprofil fährt die Gruppe zusammen. Das Tempo richtet sich nach dem vermeintlich „schwächsten“ Fahrer.
  2. Anstiege
    Mäßige Anstiege (Hügel) werden im Verband genommen. Bei steileren Anstiegen kann der Tourenleiter das Feld „freigeben“. Er bestimmt den Punkt (Kuppe, Kreisel, u.a.), an dem sich die Gruppe wieder zusammenschließt. Die Weiterfahrt bestimmt nur der Tourenleiter unter Berücksichtigung einer Regenerationszeit für den zuletzt ankommenden Fahrer.
  3. Abfahrten
    Mäßige Abfahrten werden im Verband gefahren. Die Teilnehmer behalten ihre Position bei. Steilere Abfahrten werden aus Sicherheitsgründen in größeren Abständen gefahren. Wie abgefahren wird bestimmt der Tourenleiter.

 

Führungswechsel

  1. Einerreihe
    Nach kurzer Sichtkontrolle des rückwärtigen Verkehrs, gibt der führende Fahrer Handzei-chen zum Überholen. Die gesamte Gruppe überholt solange bis der ehemalige führende Fahrer sich am Ende wieder anschließt. Überholt wird immer nur links vom führenden Fah-rer.
  2. Doppelreihe
    Es wird i.d.R. gleichzeitig abgelöst. Die führenden Fahrer scheren nach außen (möglichst versetzt) aus und bilden so für die Gruppe eine Gasse. Es kann auch einzeln gewechselt werden. Die Führenden lassen sich auch hier möglichst schnell ans Ende abfallen.

Wichtig:
• Der die Führung übernehmende Fahrer muss im gleichen Tempo weiterfahren damit die Gruppe gleichmäßig weiterrollt. Also nicht ruckartig das Tempo anziehen oder nachlassen.

 

Tourenleiter
Vor Beginn der Trainingsfahrt wird ein Tourenleiter bestimmt. Um die Gruppe optimal führen zu können (Übersicht, Hinweise, Tipps), sollte der Tourenleiter die 2. oder 3. Position in der linken Reihe besetzen (gilt nur für die Doppelreihe). Das hat auch den Vorteil, dass die Teil-nehmer nach einem Führungswechsel einen anderen Partner bekommen. Innerhalb der Gruppe gibt der Tourenleiter den Ton an.


Gruppeneinteilung
Hier ist der Sportler gefordert. Er sollte schon vor dem Start wissen, in welcher der nachste-henden Gruppen er an dem Trainingstag fahren möchte.

Gruppeneinteilung wären z.B.:
• Leistungsgruppe > 30 km/h
• Fitnessgruppe 26 – 30 km/h
• Touringgruppe < 26 km/h


Die Durchschnittsgeschwindigkeit bezieht sich auf ein „flaches Streckenprofil“. Der Tourenlei-ter ist dafür verantwortlich, dass die Geschwindigkeit eingehalten wird. Während der Fahrt können unter Berücksichtigung aller Teilnehmer andere Absprachen getroffen werden.
Ist das Feld für einige Teilnehmer etwas zu schnell, dann sollten diese von dem Begriff „kürzer“ Gebrauch machen. Der Tourenleiter nimmt dann 2 km/h raus. Die Geschwindigkeit einer jeweiligen Gruppe muss dem schwächsten Radsportler angepasst werden. Wir fahren gemeinsam los und kommen gemeinsam an.

Helmpflicht / Material
Für sein Outfit ist der Sportler zuständig. Aber eines ist Pflicht: „Ohne Helm wird die Teilnahme nicht gestattet!“ Unter dem Aspekt der Sicherheit und Gesundheit sollten die Sportler auch Brille und Handschuhe tragen. Prüfen Sie vor den Fahrten noch einmal Ihr Rad sowie Ihre Be-kleidung auf Sicherheit und Funktionalität. Ist die gefüllte Trinkflasche im Halter und Ihre Rennverpflegung in Ihren Trikottaschen?

Pausen/Pannen
Bei Pannen oder auch Unfällen bleibt die Gruppe zusammen. Sind die Schäden irreparabel, so entscheidet der Tourenleiter über die weitere Vorgehensweise. Auf alle Fälle bleibt ein Teilnehmer bei dem Geschädigten. Die Gruppe macht in den Fällen die Fahrbahn für den flie-ßenden Verkehr frei.

Für Unterwegs
Um für Notfälle gerüstet zu sein, sollte jeder Teilnehmer folgendes dabei haben:
Ersatzschlauch, 2 Reifenhebel, Mini-Luftpumpe, Multitool mit Imbusschlüsseln, Geld, Energie-riegel, Handy (für Tourenleiter)
Selbstverantwortung und Haftungsausschluss der Touren- bzw. Übungsleiter
Vornehmlich wegen der Teilnahme am Straßenverkehr gehört der Radsport zur Gruppe der „Gefahrensportarten“. Die Teilnehmer sind für Schäden, die sie sich oder Dritten zufügen, selbst verantwortlich. Die Selbstverantwortung betrifft insbesondere die Bereiche:

  • Gesundheit (Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Schwangerschaft usw.)
  • Material (Rahmenschäden, defekte Bremsen, Felgenrisse usw.)
  • Beachtung der Straßenverkehrsordnung

Diese Bereiche können in der Regel nur vom Sportler selbst beeinflusst werden. Die Trai-nings- und vom Verein angebotenen Tourenfahrten werden von Tourenleitern geführt. Sie ha-ben Fürsorge- und Überwachungspflichten zu beachten, damit den sich ihnen anvertrauten Sportlern möglichst kein Schaden zugefügt wird. Sie können aber nur haftbar gemacht wer-den, wenn sie einen Schaden durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt haben.

Start
Der Start soll pünktlich erfolgen. Daher sollten die Teilnehmer mindestens 5 Minuten vor dem Termin erscheinen. Damit besteht die Möglichkeit:

  • die Gruppeneinteilung in Ruhe vorzunehmen
  • der Kommunikation mit den anderen Sportlern


Straßenverkehrsordnung (StVO)
Oberste Priorität bei den Ausfahrten hat die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung. Fahrer die dagegen verstoßen werden vom Tourenleiter vom Trainingsbetrieb bzw. von ge-meinsamen Ausfahrten ausgeschlossen.

Streckenführung
Die Tourenleiter machen vor dem Start Angaben zu Streckenlänge, Fahrzeit, (Tempo) Streckenprofil. Somit kann sich jeder Teilnehmer auf die Trainingseinheit einstellen und gegebe-nenfalls aufgrund eigener Vorstellungen die Gruppe wechseln.

Defensive Fahrweise
Achten Sie stets auf Ihre Rolle als Vordermann. Ihre Fahrweise beeinflusst alle, die direkt hin-ter Ihnen fahren. Bremsen oder ändern Sie die Richtung nicht abrupt. Zeigen Sie Richtungs-änderungen und Gefahrenpunkte für Ihre Hintermänner deutlich per Handzeichen an. Halten Sie während der Fahrt stets eine gerade Fahrlinie ein, seien Sie aufmerksam und nehmen Sie Rücksicht auf Ihre Mitstreiter. Versuchen Sie sich und andere nicht zu gefährden und leisten Sie Hilfe wo Unterstützung benötigt wird.

Stürze
Stürze gehören leider zum Alltag eines jeden Rennfahrers, egal ob er der Anfänger- oder der Eliteklasse angehört. Normalerweise sieht ein solcher Unfall jedoch schlimmer aus als er ist. In der Regel bleibt es bei Schürfwunden, die zwar schmerzhaft sind, aber doch schnell wieder verheilen. Verglichen mit anderen Sportarten, z.B. dem Fußball oder Handball, ist die Verletzungsquote im Radsport eher gering. Hinzu kommt, dass es keine gesundheitlichen Be-einträchtigungen der Gelenke gibt, wie sie z.B. viele Läufer nach mehrjähriger Aktivität zu bklagen haben.

Unser Trikot