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Im Frühjahr 1966 warb Hans-Dieter Arnold im WSV eine Handvoll jugendlicher Leichtathleten an, um sie für das Basketballspiel zu begeistern. Noch im gleichen Jahr wurden erste Punktspiele ausgetragen. Bald stießen erfahrenere Spieler dazu, und so stieg der WSV in jeder Saison in die nächsthöhere Spielklasse auf, bis 1972 die Hamburger Oberliga erreicht war. In jenem Jahr auch der erste Höhepunkt der Chronik: durch einen Sieg über den Ex-Bundesligisten St.Georg wurden die Volksdorfer Hamburger Pokalmeister und überstanden auch die erste Runde auf nationaler Ebene noch siegreich. Auch dank erfolgreicher Jugendarbeit hatte sich der WSV innerhalb kurzer Zeit im Hamburger Basketballgeschehen etabliert.
Schon legendär die Entwicklung der Mädchen-Equipe unter Trainer Jens Holtkötter:
7 Jahre lang Hamburger Meister ihrer jeweiligen Altersklasse, krönte sie ihre Erfolge über mehrere Norddeutsche Vizemeisterschaften mit dem Titel des Deutschen Jugend-Vizemeisters 1981 und stieg über Ober- und Regionalliga bis in die 2. Bundesliga auf !
Mitte der neunziger Jahre formte Patrick Dasse ein Spitzenteam der männlichen Jugend, das mehrfach um Norddeutsche Meisterschaften spielte.
Im Herrenbereich, wo seit zwei Jahrzehnten Trainer Helmut Richter den Ton angibt, stellte der WSV in den letzten 15 Jahren immer wieder ein Hamburger Spitzenteam, das vor drei Jahren sogar die erste Regionalliga erreichte.
Doch sollte man die „Gesundheit“ der Basketball-Abteilung nicht nur an sportlichen Highlights messen. Wichtigstes Ziel bleibt es, dem vorherrschenden Kunden- und Dienstleister-Denken eine Gemeinschaft entgegenzusetzen, die miteinander und füreinander nach Spaß und Leistung strebt.
So wurde auch das Jubiläum nicht mit feierlichen Reden, sondern mit einem „Inhouse-Turnier“ am 1. Juli 2006 in der neuen Sporthalle am Ahrensburger Weg begangen, wo alle rund 200 Abteilungsmitglieder in „Mannschaften aus dem Lostopf“ gegeneinander antreten können, wo der Spaß dominieren wird und es also durchaus passieren kann, dass der heute 77-jährige Ehrenvorsitzende Arnold einem neunjährigen Mini den Ball zum Korbleger auflegt, oder vielleicht auch umgekehrt ! Wie in einer großen Familie.
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